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Diese Seite ist für allgemeine Mitteilungen gedacht. Ergänzungen, Anmerkungen oder Korrekturen zu bestimmten Flugzeugabstürzen bitte ich den einzelnen Ereignissen zuzuordnen.

Ich bin kein „Experte“ auf dem Gebiet des Luftkrieges, diese Webseite ist ein Prozess der Weiterentwicklung und des Lernens für mich. Viele Informationen sowie ein Teil des dargestellten Bildmaterials auf diesen Seiten sind durch die Befragung von Zeitzeugen von mir zusammengetragen worden. Trotzdem sind vielleicht manche Informationen unvollständig oder fehlerhaft, deshalb suche ich für meine Recherchen

– Angaben zu weiteren Abstürzen, Notlandungen, Flugzeugen und Besatzungen
– historische Fotos, insbesondere im Zusammenhang mit Flugzeugabstürzen
– Zeitzeugenberichte jeder Art, Dokumente und Bergungsberichte
– Ergänzungen zu fehlenden Daten bei einigen Flugzeugabstürzen

Scheut euch nicht, euch mit mir in Verbindung zu setzen. Ich bin für jede Information, sei sie noch so klein, dankbar. Fotos und Dokumente werden nach erfolgter Reproduktion sofort wieder zurückgesandt.

Vielen Dank für eure Unterstützung.

Uwe Klitsch
Autor

47 comments

  1. Sehr geehrter Herr Klitsch,

    mein Opa hat mich als kleiner Junge an eine Absturzstelle in der Nähe von Krumbach (Schwaben) PLZ 86381 mitgenommen. Da ich noch sehr jung war erinnere ich mich nicht an die genaue Stelle (aber grob Richtung Waltenhausen). Sehr wahrscheinlich handelte es sich um eine Bf 109. Wissen Sie etwas über diesen Abschuss?

    Gerne würde ich Stelle wiederfinden. Vielleicht können Sie helfen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang

    1. Hallo Herr Schmid,
      es könnte sich um folgende Maschine gehandelt haben:
      24.12.1944 – Kirchheim – Ofw Heinz Deil – 5./JG 300, Focke Wulf Fw 190-A8, Werknummer 731.270 – Rote 17. Gefallen bei Luftkampf mit Maschinen der 357. FG, USAAF.
      Die genaue Absturzstelle ist mir nicht bekannt, da müssten Sie einfach in der Gegend nachfragen. Nach meinen Erfahrungen ist immer jemand zu finden, der weitere Informationen hat.

  2. Hallo Herr Klitsch,

    bei meiner Recherche im Internet zu einer abgestürzten Bf 109 bin ich auf Ihre Seite gestoßen. Ich bin auf der Suche nach Daten zu einer vermutlich am 24.04.1944 abgestürzten Bf 109 im Raum Donauwöhrt/Harburg (Schwaben). Haben Sie Daten zu diesem Absturz?

    Mit freundlichen Grüßen
    Moritz Ziegelbauer

    1. Es handelt sich wohl um diese Maschine:
      Bf 109 G-6, Werknummer 440.990, 8./JG 301, Uffz Werner Albers, *01.03.1919, Absturz nach Luftkampf in Großsachsenheim am 25. April 1944. Flugzeugführer gefallen und bestattet in Harburg, Grab Nr. 397.

      Da Kriegsgräber kein Verfallsdatum haben, müsste das Grab heute noch zu finden sein.

  3. Sehr geehrter Herr Klitsch,
    an diesem Wochenende war ich in Rheda unterwegs und mir erzählte ein Landwirt, dass gegen Ende des Krieges zwei deutsche Maschinen im Rhedaer Forst abgesürzt sein. Angeblich beim Streit um eine Frau hätten sie sich gegenseitig abgeschossen. Eine Maschine zerlegte sich in der Luft, eine andere Maschine donnerte ins Waldgebiet. Die Landwirte aus der Umgebung hätten sich dann Hydrauliköl und ähnliches geholt. Auf meine Nachfrage warum man davon nichts in den Medien oder Artikel lesen würde kam nur die ostwestfälische Antwort „Na wegen der Weibergeschichte“. Meine Frage, haben Sie mal was gehört, dass es zwei ungeklärte Abstürze in Rheda geben soll? Für Infos wäre ich sehr dankbar. Gruß Habighorst

    1. Hallo Herr Habighorst,
      dieser Sachverhalt ist mir nicht bekannt. Ich werde recherchieren, ob Abstürze deutscher Maschinen im Gebiet Rheda zu finden sind.

    2. Update:
      Uffz Sepperl, 14./JG 27, schießt am 13. März 1945 eine P-47 über Rheda ab.
      Fw Uecker, 9./JG 54, wird am 22. Februar 1944 über Rheda mit seiner Bf 106 G, Werknummer 26.103, Gelbe 4, verwundet abgeschossen.
      Ofw Brodbeck, 6./JG 1, schießt am 31. Mai 1944 eine P-47 über Wiedenbrück ab.

  4. Viele amerikanische Bomber hatten wir in diesen Jahren über uns hinwegfliegen sehen. Einer von ihnen war auch von unserer 8,8 cm Flugabwehr, bestehend aus vier großen Geschützen und am Anfang sowie am Ende aus je einem Vierlingsturm, abgeschossen worden. Es muss im Sommer 1944 gewesen sein, nachdem sie einige Jahre dort vergeblich herumgeballert hatte. Sie standen in wenigen 100 Metern Entfernung auf den Bahngleisen in westlicher Richtung von unserem Hause. Die Splitter flogen uns dabei immer so um die Ohren. Mit einigen Anwohnern und dem zuständigen Luftschutzwart Heinrich Meisolle standen wir auf der Straße und betrachteten mal wieder diesen riesigen Bomberstrom aus viermotorigen B-17 Bombern. Er bewegte sich von Westen nach Osten. Da vernahmen wir, es war in der Mittagszeit, ein lautes Aufheulen von Motoren. Beim Blick nach oben, fast über uns, leicht südlich, drehte einer der Bomber mit einer relativ engen Kurve aus dem dichten Verband links herum nach unten hin heraus, flog in einer dann sehr flachen Linkskurve Richtung Nord, um dann weiter in einer leichten Rechtskurve in einen immer steileren Gleitwinkel überzugehen. Dann, es war ziemlich genau über dem Zentrum von Kutenhausen, lösten sich in rascher Folge zehn kleine Figuren vom Bomber, die, als sich ihre Fallschirme öffneten, als die vollständige Besatzung erkennbar, langsam der Erde entgegensanken. Die B-17 verlor weiter massiv an Höhe verlor um dann nördlich des Klodtsweges in Todtenhausen, genau zwischen zwei Bauernhöfen auf freiem Felde, zu zerschellen. Da die Bomber auf dem Wege zum Zielgebiet waren, hatten sie sicher auch Bomben an Bord. Was damit geschehen ist, weiß ich nicht. Notwurf war nicht zu erkennen, an der Absturzstelle waren auch keine Krater vorhanden. Vielleicht waren sie ja, wie üblich, noch nicht scharf und sind daher beim Aufprall nicht detoniert. An eine größere Rauchfahne oder ähnliches kann ich mich nicht erinnern. Unser damaliger Hausschlachter, Heinrich Meier aus Kutenhausen, nahm die Flieger dann in Empfang, als sie sich alle an einem kleinen Teich in der Nähe seines Hauses, damals Kutenhausen Nr. 100, gesammelt hatten. Sie waren alle unverletzt. Er berichtete uns später, dass sie sehr manierlich gewesen seien, seine Frau ihnen Tee angeboten und er sich mit ihnen mithilfe seines Mittelschulenglisch sehr vernünftig unterhalten habe. Das hatte dann abrupt ein Ende, als eintreffende deutsche Soldaten, offenbar die berüchtigten „Kettenhunde“, die Amis höchst unfreundlich abführten.
    Mit freundlichen Grüßen, Hans Grannemann, Kutenhauser Straße 102, 32425 Minden

    1. Hallo Herr Dienstuhl,
      alle Kreise oder kreisfreien Städte mußten während des Krieges Listen führen, auf denen Absturzereignisse dokumentiert wurden. Diese Listen müßten eigentlich noch in den jeweiligen Kreis- bzw. Stadtarchiven vorhanden sein.

  5. Hallo zusammen,
    mein Name ist Michael und ich wohne in 86609 Donauwörth, einer Kleinstadt in Bayern.
    In meiner Kindheit habe ich von älteren Mitbürgern gehört, dass im Krieg ein paar Flugzeuge in der Umgebung (Waldgebiet nahe der Stadt) abgestürzt sein sollen.
    Leider konnte ich nichts genaues herausfinden und Zeitzeugen zu finden, ist ja leider kaum noch möglich. Wisst ihr zufällig etwas darüber ?

    Mfg Michael

    1. Hallo Michael,
      folgende Ereignisse haben ich gefunden:
      1.) 24.04.1944, Fw Oeckel, 12./JG 26, erzielt um 13:45 Uhr mit seiner Messerschmitt Bf 109G-6, Werknummer 165.193, „Blaue 7“, seinen 2. Luftsieg über eine B-17, die südlich von Donauwörth im Gebiet von Meitingen abstürzt.
      2.) 24.04.1944, Uffz Joachim Leder, 12./JG 26, erzielt um 13:30 Uhr mit seiner Messerschmitt Bf 109G-6, Werknummer 165.647, „Blaue 14“, seinen 1. Luftsieg über eine B-17, die südlich von Donauwörth abstürzt.
      2.) 24.04.1944, Hptm Staiger, 12./JG 26, erzielt um 13:30 Uhr mit seiner Messerschmitt Bf 109G-6, Werknummer 15.920, „Blaue 2“, seinen 50. und 51. Luftsieg über zwei B-17 südlich von Donauwörth

  6. Anfang der 1970er Jahre wurde in Werther/Westf. im Ortsteil Isingdorf das Wrack bzw. die Teile eines Heinkel Nachtjägers Typ He 219 Uhu geborgen. Der Pilot und der Bordschütze konnten anhand der Erkennungsmarken identifiziert und ihr Schicksal geklärt werden.

    1. Danke für den Hinweis, die Absturzstelle ist mir bereits bekannt. Die entsprechenden Daten muß ich noch hier einstellen. Über diesen Link zu meinem Facebook Blog sind erste Informationen zu bekommen. Bitte runtercrollen, der Beitrag dort ist vom 04.10.2015

      -> http://tinyurl.com/Spurensuche-1

  7. Guten Tag Herr Klitsch,
    durch einen Bekannten wurde ich auf Ihre Webseite aufmerksam gemacht. Seit zwei Jahren arbeite ich an einem Buchprojekt \“ Die Kämpfe um Oerlinghausen Ostern 1945\“ im Zeitraum März-April 1945. Bisher konnte ich schon viel Literatur und Aussagen von Zeitzeugen zusammentragen. Gern möchte ich auch noch Luftbilder, Dokumente, After Action Reports, Berichte usw. der US- und Britischen Truppen hinzufügen. Können Sie mir Hinweise, Tipps und Links zu solchen Quellen geben? Weiterhin suche ich dringen Angaben über der militärischen Teil des Flugplatzes Oerlinghausen. Es wäre schön, wenn Sie mir weiter helfen könnten. PS: Zum Flugzeugabsturz der Mosquito am 27.02.1945 am Tönsberg kann ich ergänzend hinzufügen: Die beim Absturz nicht explodierten 3 Fliegerbomben sind zur Sprengung der Autobahnbrücke in Lämershagen verwand worden. Ich würde mich freuen wenn Sie mir weiter helfen könnten. Mit freundlichem Gruss B. Wintzer

    1. Hallo Herr Wintzer,
      zum Flugplatz Oerlinghausen kann ich nicht viel sagen. Ich habe dazu nur diesen Link

      -> http://tinyurl.com/Spurensuche-2

      Luftbilder können Sie vllt beim Katasteramt des Kreises Lippe einsehen, soweit vorhanden. Berichte von britischen oder amerikanischen Truppen müssen im Ausland angefordert werden. Ein Beispiel wäre, KLEINEBENNE, DIE WESERLINIE. Der Autor könnte Ihnen mit Tipps sicherlich weiterhelfen, er wohnt in Petershagen.
      Es gibt auch Literatur über Flugplätze während des Krieges in Deutschland, genaueres ist mir leider nicht bekannt. Gruß Uwe Klitsch

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